Sommerakademie 2009

29.6. - 1.7.2009
Lust und Frust im Alter
Sommerakademie für lebensbegleitendes Lernen 2009


Der Übergang von beruflicher zu nachberuflicher Lebenszeit ist mit vielfältigen Veränderungen verbunden. Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt und damit eröffnet sich die Chance für neue Ziele und neue Aufgaben. Lebensbegleitendes Lernen bedeutet ein Lernen über schulische und berufliche Verpflichtungen hinaus. Die Sommerakademie für lebensbegleitendes Lernen, veranstaltet vom „Netzwerk Bildung im Alter“ gemeinsam mit dem „Generationenreferat der Hochschülerschaft an der Universität Graz“, widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Lust und Frust im Alter“.


Termin: Montag, 29. Juni bis Mittwoch, 1. Juli 2009

Ort: Universität Graz, Resowi Zentrum, HS 15.01 (Bauteil C, Erdgeschoss)

Unkostenbeitrag: 12,00 € für die gesamte Veranstaltung, 5 € für einen Tag.

Anmeldung erforderlich! Tel.: 0316/872-6391 begin_of_the_skype_highlighting 0316/872-6391 end_of_the_skype_highlighting (SeniorInnenbüro Graz)

download Flugblatt

download Folder

Programm:

Montag, 29.6.2009

09:00 - 09:15
Begrüssung
Mag.a Manuela Hinterberger, bia-net Netzwerk Bildung im Alter

09:15 - 10:30
Essen ist die Lust des Alters. Ästhetische und sozialethische Aspekte
Essen nimmt eine zentrale Funktion in der Gesellschaft ein und hat auch einen hohen sozialintegrativen Charakter, in der Regel isst man lieber gemeinsam und nicht alleine. Speziell im Alter, aber auch für die Zusammenhänge zwischen den Generationen generell, ist die weitere Herausbildung einer ästhetisch-humanen Esskultur von zentraler Bedeutung.
Univ. Prof. Dr. Johann Götschl

11:00 - 12:30
Essen zum Wohlfühlen
Die verschiedenen Lebensmittel haben unterschiedliche Wirkungen auf unser tägliches Befinden. Die Fünf-Elemente-Küche der Traditionellen Chinesischen Medizin stellt uns ein Ernährungssystem zur Verfügung, das aus einem über 3000 jährigen Erfahrungsschatz schöpft, und gibt uns Informationen darüber wie wir mit unseren täglichen Speisen unsere Gesundheit positiv beeinflussen können. Einfache, individuell abgestimmte Ernährungsempfehlungen und die Verwendungn regionaler und saisonaler Zutaten helfen mit unser Wohlbefinden zu steigern und unsere Energie positiv zu beinflussen.
Dr.in Katrin Peyker-Pieringer, VAÖ

14:00 - 16:30
Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen
Das Apothekenmuseum ist ein Teil des Grazer Stadtmuseums und beherbergt eine in Österreich einzigartige Sammlung an pharmazeutischen Geräten. Der Vortrag und die anschließende Führung vermitteln uns einen guten Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Kräuterkunde und der Pharmazie. Am Ende der Veranstaltung können Sie selbst eine magistrale Zubereitung zu ihrer eigenen Verwendung herstellen.
Mag.a pharm. Elisabeth Zeyringer und
Mag.a Doris Binder-Krenn, Neutorapotheke Graz

 

Dienstag, 30.6.2009

09:00 - 10:30
"Das letzte Hemd hat keine Taschen"
Vermögenswerte sicher weitergeben. Erbrecht, Testament, Legat, Kodizill, Pflichtteil, Verlassenschaft, Todfallsaufnahme, Einantwortung und weitere Fragen, die mit dem Ableben eines Menschen zusammenhängen, werden erklärt.
Dr.in Gerhild Handen, VAÖ

11:00 - 12:30
Und plötzlich war alles anders
Die Zeit einer schweren Erkrankung ist für PatientInnen und Angehörige von vielen Veränderungen begleitet - vom Verlust des Wohlbefindens und der Selbständigkeit der Arbeit. Soziale Kontakte reduzieren sich, weil Freunde sich aus Unsicherheit zurückziehen. Der Hospizverein Steiermark ist in dieser Phase des Lebens begleitend da.
Mag.a Sabine Janouschek und Maria Moser, Hospizverein Steiermark

14:00 - 15:30
Abschied nehmen
Ob eine vorübergehende Trennung oder der Tod eines nahe stehenden Menschen, wir sind jedes Mal gefordert die Veränderungen anzunehmen, loslassen zu lernen und zurück bleiben Erinnerungen. Unsere Tradition ist reich an Ritualen, die dem Menschen helfen, solche Übergangssituationen zu bewältigen, die den Abschied erleichtern und das Andenken bewahren.
Dr.in Roswitha Orac-Stipperger, Volkskundemuseum Graz

16:00 - 17:30
Atme dich frei, singe dich froh
Wir wirkt das Sprechen im Körper? Die Stimme als Ausdrucksmittel, Stimmapparat und Entstehung der Stimme. Der Klang der Stimme. Wahrnehmung des Körpers als Instrument, Resonanz zu spüren und zu erzeugen.
Mag. Enrico Manni

 

Mittwoch,1.7.2009

09:00 - 10:30
The Power of Love - Sexualität im Spiegel der Spiritualität
Spiritualität und Sexualität sind zwei wesentliche Bereiche unseres Lebens. Umso bedauerlicher ist es, dass sie sich oft wie zwei unvereinbare Pole gegenüberstehen. Dort, wo Spiritualität beginnt, soll die Sexualität enden. Gerade (männliche) Sexualität, die meist als bloße Triebhaftigkeit abgewertet wird, hat „draußen“, diesseits der (zumindest: christlichen) Spiritualität, zu bleiben. Der Vortrag will Bewegung in diese erstarrten Fronten bringen und neue Verbindungen suchen auf dem Hintergrund der jüdisch-christlichen Tradition und so die wechselseitige Bereicherung dieser beiden Bereiche fördern. So kann die Liebe zum Mittelpunkt und Kraftort des Lebens werden und der Lebenslust und Lebensfreude kommt der ihr gebührende Platz zu. Erotik und Sexualität kann so zum „Vorgeschmack des Himmels“ werden und gibt ihr den nötigen Höhenanker im Religiösen, damit sie nicht im Irdischen verkommt.
Hans Neuhold, Religionspädagoge, Psychotherapeut und Gruppentrainer


11:00 - 12:30
Stätten der Gastlichkeit in der Grazer Stadtgeschichte
Mit Wort und Bild wird ein anschaulicher Gang zu den Stätten der Gastlichkeit und der Lust in der Grazer Stadtgeschichte gewiesen. War es anders als heute?, War es schöner, lustiger?
Prof. Mag. Dr. Karl-Albrecht Kubinzky, Historiker und Geograph

14:00 - 15:30
Lebensfreude mit Brain Gym
"Sich regen bringt Segen". Einen Weg sich zu regen bietet Brain Gym aus der Kinesiologie. Es handelt sich dabei um einfach Körperbewegungen, die die Stimmung heben, die Gehirntätigkeit anregen, Stress abbauen und Gleichgewicht und Koordination fördern. Brain Gym ist für jedes Alter geeignet, erfordert kein sportliches Können, ist einfach, macht Spass und ist sehr effektiv.
Edith Leitner, VAÖ
download Information und Literaturliste

16:00 - 17:30
Die Welt ist ein Theater
Spiel, Spass und das lustvolle Entdecken der eigenen kreativen Fähigkeiten stehen im Mittelpunkt dieser Stunde. Wer schon immer einmal Theaterluft schnuppern wollte und nun Lust hat es zu probieren, und auch, wer nur neugierig ist und zuschauen möchte, ist herzlich willkommen. Bequeme Kleidung und viel gute Laune mitbringen!
Dr. in Uschi Groier, Theaterverein Sternstunde